Über mich
Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit 2009 lebe und arbeite ich in Fürstenau, wo ich auch selbstständig tätig bin.
Nach meiner Ausbildung habe ich mich sowohl zum Augenoptikermeister als auch zum Hörgeräteakustikermeister weiterqualifiziert. Die Entscheidung, mich selbstständig zu machen, war für mich ein wichtiger Schritt, um Verantwortung zu übernehmen und meine beruflichen Vorstellungen eigenständig umzusetzen.
Fürstenau ist für mich längst mehr als nur ein Arbeitsort geworden – es ist meine Heimat. Hier bin ich mit meiner Familie verwurzelt, hier engagiere ich mich, und hier möchte ich auch weiterhin aktiv das Leben vor Ort mitgestalten.
Mein Weg im Verein
Im Jahr 2000 bin ich in den Verein eingetreten. Bereits 2002 durfte ich Verantwortung im Vorstand übernehmen. Es folgten vier Jahre als Fähnrich sowie anschließend acht Jahre als Auditeur im Vorstand.
Nach dieser intensiven Zeit habe ich mich zunächst aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen, bin dem Verein jedoch weiterhin eng verbunden geblieben. Ein besonderer Moment war für mich das Jahr 2018, in dem ich die Königswürde erringen durfte.
Nach der Corona-Zeit bin ich 2022 als Vizepräsident in den Vorstand zurückgekehrt. Seit dem vergangenen Jahr darf ich nun das Amt des Präsidenten ausüben.
Meine Vision für unseren Verein
Unser Verein wurde im Jahr 1658 als Bürgerwehr gegründet – eine Zeit, die wir heute glücklicherweise hinter uns gelassen haben. Umso mehr zeigt unsere Geschichte, wie sehr sich Gemeinschaft und gesellschaftliche Aufgaben im Wandel befinden.
Heute stehen wir in unserer Heimatstadt für ein starkes gesellschaftliches Miteinander. Wir bieten Menschen einen Anlaufpunkt, bringen sie zusammen und fördern ein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl.
Dieses „Wir-Gefühl“ ist für mich der Kern unseres Vereins. Es sind Werte wie Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt, die heute vielleicht wichtiger sind, als manch einer auf den ersten Blick meint.
Mein Ziel ist es, diese Werte zu bewahren und gleichzeitig unseren Verein offen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln – damit er auch für kommende Generationen ein fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens bleibt.
Wohin ich den Verein führen möchte
Ein zentrales Anliegen ist für mich die Förderung des Schießsports. Auch wenn dieser in der öffentlichen Wahrnehmung mitunter kritisch betrachtet wird, vermittelt er wichtige Fähigkeiten wie Konzentration, Disziplin und die klare Fokussierung auf ein Ziel – Eigenschaften, die weit über den Sport hinaus von Bedeutung sind.
Gleichzeitig sind unsere Veranstaltungen wie das Schützenfest und der Schützenball feste Bestandteile unseres Vereinslebens. Sie stehen für Gemeinschaft, Freude und das Miteinander in unserer Stadt. Hier kommen Menschen zusammen, erleben schöne Momente und stärken das „Wir-Gefühl“, das unseren Verein ausmacht.
Mir ist wichtig, beides zu verbinden: die Pflege unserer Traditionen und die Weiterentwicklung unseres Vereins als Ort der Begegnung für alle Generationen.
Abschluss
Die Arbeit für unseren Verein bereitet mir große Freude und erfüllt mich mit Stolz. Ich werde mich auch weiterhin mit voller Überzeugung für unsere Werte einsetzen und Verantwortung übernehmen.
Dabei ist mir der offene Austausch besonders wichtig: Für Anregungen, Ideen und auch konstruktive Kritik habe ich jederzeit ein offenes Ohr. Denn nur gemeinsam können wir unseren Verein weiterentwickeln und lebendig halten.
Ich verbleibe mit einem Horrido
Euer Präsident
Andreas Gerdes
